predigt_2018-12-23

Predigt: Jesus begegnen

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Datum: 23.12.18
Bibelstelle: Lukas 2,7
Redner: Klaus Fischer

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Zusammenfassung:

Wie fühlen Sie sich heute am 23. Dezember? Wie geht es Ihnen mit Blick auf Heiligabend?

Advent, Advent, die Menschheit rennt …!?

Es geht hier nicht darum, dass wir unser Weihnachtsverhalten auf den Prüfstand stellen. In diesen Tagen werden wir regelmäßig an den Geist von Weihnachten erinnert: Der Erlöser kommt. Gott wird Mensch und teilt sein Leben mit uns – bis er es schließlich für uns aufgibt.

Ja, wir alle haben wieder und wieder davon gehört, wie diese Ankunft Gottes auf Erden abgelaufen ist.

Aber: Wenn die Welt damals nicht bereit war, den Erlöser zu empfangen, dann ist das doch heute nicht anders. Der Mensch ist grundsätzlich heute wie damals nicht bereit, den Erlöser zu empfangen, ihn wirklich aufzunehmen.

Haben wir uns mal die Frage gestellt, wie sehr unsere Mitmenschen es irgendwann einmal bedauern, dass sie keinen Raum für Jesus und seine Botschaft hatten, als er vor ihnen stand?

… und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war. (Lukas 2,7)

"Kein Raum für sie" – sorry, beim besten Willen und bei allem Verständnis für die Lage der jungen Leute mit dem ungeborenen Kind: Kein Platz, gerne ein anderes Mal. Viel Glück, ihr seid nette Leute, alles gut – aber: Nicht bei mir, meine Tür muss leider geschlossen bleiben.

Johannes hat dazu eine wichtige Aussage Jesu aufgeschrieben: "Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir." (Offenbarung 3,20)

Wie viele Menschen kennen wir, die entweder NEIN oder zumindest noch nicht Ja gesagt haben? Wie viele Menschen in unserem Umfeld halten die Tür geschlossen, wenn es um Jesus geht, wenn es ganz konkret darum geht, dass Jesus in ihr Leben eintreten will?

Ist Weihnachten nicht genau das: Die Erinnerung daran, dass Jesus heute wie damals um Einlass bittet, um Aufnahme, um Raum in Ihrem Leben, im Leben eines jeden Menschen?

Hören Sie das Klopfen an Ihrer Tür? Wie lautet Ihre Antwort?

  • Ich habe keinen Platz und/oder keine Zeit für Glauben.
  • Ich muss mich um eine ganze Menge anderer Themen kümmern, jetzt nicht, gerne später.
  • Wenn ich mit Jesus ernst mache, dann spült das womöglich einiges in meinem Leben durch, das klingt nicht so attraktiv.
  • Wenn es um ein neues Hobby ginge, das mich begeistert … OK – aber Religion? Nee, lass mal.

Es gibt tatsächlich mehr Menschen, die die frohe Botschaft noch nicht erkannt und angenommen haben, als solche, die das "Weichnachts"-Geschenk der Erlösung persönlich erfahren haben.

Die meisten Menschen in unserem alltäglichen Umfeldhalten ihre Tür geschlossen, wenn Jesus anklopft. Wenn wir als Christen das bedenken, dann lasst uns nicht versäumen, in diesen Tagen die frohe Botschaft mit Nachdruck und deutlich zu verkünden, denn:

  • Vom Plätzchenessen wird niemand gerettet werden.
  • Auch das Singen der klassischen Weihnachtslieder bringt niemanden aus der Gottesferne zurück zum himmlischen Vater.
  • Erst recht nicht sind Festmähler und Glühwein dazu in der Lage.
  • Und traurigerweise dient hierzu auch kaum das großzügige Verteilen vieler Weihnachtsgeschenke.

Was uns rettet? Jesus Eintritt in unser Leben gewähren.

Falls Deine Türe noch geschlossen ist: Hey, es ist Weihnachten! "Mach hoch die Tür, die Tor mach weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit" – Jesus steht vor Deiner Tür! Mach doch auf!

Sollte Deine Tür längst offen sein, dann frag Dich, wem Du in den nächsten Tagen die frohe Botschaft klar und deutlich sagen willst. Konkret, ein Mensch. Lass Dich gebrauchen, Deinen Auftrag als Bote auszuführen: "Gehet hin und mach alle Nationen zu Jüngern!" Der Geist Gottes wird Dir zeigen, wem Du zu Weihnachten sagen kannst, worum es eigentlich geht.