predigt_2018-11-25

Predigt: Das Ziel aus den Augen verloren?

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Datum: 25.11.18
Bibelstelle: 1. Korinther 15,12-19
Redner: Gerhard Scharf

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Zusammenfassung:

"Wir haben die Geschwindigkeit verdoppelt, aber leider das Ziel aus den Augen verloren."

Wir können immer mehr in unsere Zeit hinein packen. Wer schneller lebt, ist früher fertig?

Haben Sie noch das Ziel vor Augen? Wofür führt das Ganze überhaupt hin? Was ist Ihr letztes Ziel?

Mose beschreibt das Leben so: Unser Leben … fähret schnell dahin, als flögen wir davon. (aus Psalm 90,10)

Unser Leben hier auf der Erde ist nur das Vorprogramm, das Hauptprogramm kommt erst noch. Paulus schreibt dazu: "Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen." (1.Korinther 15,19)

Das, was wir an Schönem in unserem Leben und auch in unserem Christsein erleben, das hat Gott geschenkt. Und wir dürfen und sollen es genießen. Aber das wird nicht alles und nicht das Letzte sein können.

Die Welt vergeht, unser Leben vergeht, alles ist der Vergänglichkeit unterworfen.

Auch wenn wir immer sehr damit beschäftigt sind, unser Leben zu gestalten, sollten wir mal aussteigen und uns fragen: Wo will ich denn überhaupt hin? Was ist wirklich wichtig in meinem Leben? Werden ich z. B. die Sorgen, die ich jetzt habe, in drei Jahren immer noch haben?

Am Sterbebett werden viele Dinge, die uns jetzt so umtreiben, zweitrangig. Und wenig Dinge werden ganz, ganz wichtig. Im Grunde sehnen wir uns nach Ewigkeit, nach etwas, das bleibt, nach etwas Unvergänglichem: "… auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt." (Prediger 3,11)

Haben Sie das Ziel aus den Augen verloren?

Wir können wissen, wo wir hingehen, wo wir hingehören. Dazu müssen wir unser Leben Jesus anvertrauen. Er nimmt uns an – aus Gnade, gratis. Dann wartet Jesus auf uns.

Mit dieser Perspektive können wir ganz anders leben – auch wenn wir das Gleiche erleiden wir andere auch. Mit dieser Perspektive bedeutet Sterben auch "heimgehen": Heimgehen zum Vater, der auf mich wartet und der mich liebt.