predigt_2018-09-30

Predigt: Sternstunde

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Datum: 30.09.18
Bibelstelle: Markus 9,2-9
Redner: Hans-Peter Dinter

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Zusammenfassung:

Stern oder Planet? Planeten kreisen um den Stern, und sie leuchten nicht aus sich heraus – sie werden beleuchtet.

Wer ist Jesus? Und wer sind wir?

Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Wanderprediger aus Nazareth? Drei Gedanken dazu:

  • Ein steiler Aufstieg

    Sechs Tage später nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und stieg mit ihnen auf einen hohen Berg, wo sie ganz allein waren. (Markus 9,2a)

    Der Weg zu einer Erfahrung mit Gott scheint nicht mühelos zu sein. Der Weg zur Gottesbegegnung ist steil. Es kostet Mühe, Stille vor Gott finden.

  • Ein Blick in Herrlichkeit

    Dort veränderte sich vor ihren Augen sein Aussehen. Seine Kleider begannen leuchtend weiß zu glänzen, so hell, wie es kein Färber auf der ganzen Erde hätte machen können. Dann erschienen Elia und Mose vor ihnen; die beiden redeten mit Jesus. (Markus 9,2b-4)

    Hier geht es um Metamorphose: Es gibt einige Momente, da verwandelt sich die Gestalt Jesu in das, was er von Anfang an war und was er in alle Ewigkeit sein wird. Die Jünger erkennen die wahre Identität Jesu: Sie sehen Jesus unverhüllt, sie sehen Gott in ihm.

  • Eine tiefe Sehnsucht

    Da ergriff Petrus das Wort. "Rabbi", sagte er zu Jesus, "wie gut ist es, dass wir hier sind! Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia." Petrus wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, so erschrocken waren er und die beiden anderen Jünger. (Markus 9,5-6)

    Die Jünger wissen nicht: Wie reagiert man, wenn einem die Ewigkeit entgegentritt?

    Die Jünger sind zwar erschrocken, aber sie laufen nicht weg. Sie fühlen sich gut in diesem Moment, in dem alle Sehnsucht gestillt ist.

    Die Jünger fühlen sich zu Hause und wollen diesen Ort nie mehr verlassen. Aber das funktioniert nicht: Heilige Momente lassen sich nicht festhalten.

    Und als sie um sich schauten, sahen sie auf einmal niemand mehr außer Jesus; er allein war noch bei ihnen. (Markus 9,8)

    Die Jünger werden aufgefordert, auf Jesus zu schauen, auf ihn zu hören, sich ihm zur Verfügung zu stellen.

    Es gibt Wegstrecken, auf denen wir seine Liebe nicht spüren und kaum etwas sehen von seiner Herrlichkeit. Jesus wird uns auch in solch schwierigen Zeiten festhalten bis zu dem Tag, an dem seine Herrlichkeit alles überstrahlt und wir in sein Licht mit hineingenommen sind.