predigt_2018-09-09

Predigt: Christ und Geld

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Datum: 09.09.18
Bibelstelle: Matthäus 6,31-33
Redner: Klaus Fischer

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Zusammenfassung:

Wenn Bill Gates einmal stirbt, wieviel Geld wird er dann wohl zurücklassen? Alles. Er wird nicht einen einzigen Dollar mitnehmen können.

Jesus lehrt uns beten: "Vater unser im Himmel … unser tägliches Brot gib uns heute." – Wozu brauche ich dann Geld?

Geld an sich ist völlig nutzlos. Wenn es aber einen Markt gibt, der Geld akzeptiert, dann ist Geld eine Kraft, mit dem ich viele verschiedene Dinge tun kann.

Wer Geld hat, kann sich etwas leisten. Die Frage dabei ist: Tue ich das mit oder ohne Gott?

Jesus selbst sagte zum Thema Geld: So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. (Matthäus 6,31-32)

Wenn wir in der Nachfolge Jesu stehen, dann brauchen uns keine Sorgen zu machen – weil Gott für uns sorgt. Wie steht es eigentlich mit meinem Glauben, wenn sich die Sorgen breit machen in meinem Leben?

Statt dass wir uns Sorgen machen, fordert Jesus uns auf: Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.(Matthäus 6,31-33)

Wie sieht es mit den Prioritäten in meinem Leben aus? Wenn wir Jesus nachfolgen, dann dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns versorgt.

Alles, was wir besitzen, haben wir von Gott bekommen. Wir sind Besitzer, aber nicht Eigentümer. Wir verwalten das, was Gott gehört. Dies sollten wir nicht vergessen (5. Mose 8,11-18).

Bin ich versorgt von Gott? Bin ich "reich genug"? Diese Frage können wir Gott stelllen, aber wir sollen uns nicht mit anderen vergleichen.

Ob Sie "reich" sind, können Sie leicht herausfinden, indem Sie folgende Fragen beantworten:

  1. Haben Sie genug zu essen?
  2. Haben Sie anständige Kleider?
  3. Haben Sie ein Heim, das Sie vor dem Wetter schützt?
  4. Haben Sie ein zuverlässiges Transportmittel?

Wenn Sie diese 4 Fragen mit Ja beantworten, dann gehören Sie zu den 15% der Menschheit, die als "reich" bezeichnet werden können. Die anderen 85% beantworten zumindest eine dieser Fragen mit Nein.

Willkommen im Club der Reichen! Wie gehen wir nun um mit unserem Reichtum?

Das Problem ist nicht das Geld, sondern die Geldgier, die "Geldliebe" (1. Timotheus 6,8-10).

Auch unser Geld gehört zu den uns anvertrauten Gaben, die wir für das Reich Gottes einsetzen sollen.

Wenn wir etwas geben, dann sollen wir das nicht zur Schau tragen und auch nicht versuchen, damit Macht auszuüben.

Wenn wir etwas geben, dann fragen wir uns auch: Was habe ich von meinem Invest? Und wie viel soll ich geben?

Gott spricht uns seinen Segen zu, wenn wir "fröhliche Geber" sind: Wer spärlich sät, wird nur wenig ernten. Aber wer mit vollen Händen sät, auf den wartet eine reiche Ernte. Jeder soll so viel geben, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat. Es soll ihm nicht Leid tun und er soll es auch nicht nur geben, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Gott liebt fröhliche Geber! (2. Korinther 9,6.7)

Wenn wird uns von Gottes Geist führen lassen, dann werden wie merken, wie und wieviel wir von den uns anvertrauten Gütern investieren sollen für das Reich Gottes.