predigt_2018-03-11

Predigt: Freude,die sich nicht verflüchtigt

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Datum: 11.03.18
Bibelstelle: Philipper 4,2-9
Redner: Bernhard Hoyer

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Zusammenfassung:

Die Freude gehört häufig genug zu den kurzlebigen, flüchtigen Gefühlen, während sich negative Gefühle gut konservieren lassen und wochen-, monate- oder jahrelang und manchmal sogar ein ganzes Leben halten. Misstrauen, Neid oder Hass erweisen sich häufig als so haltbar.

  1. Freude – trotz Streit

    Streit hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Streitigkeiten sind nicht ungeistlich. Wo viele Menschen mit unterschiedlicher Prägung, unterschiedlichen Temperamenten und Bedürfnissen zusammenkommen, ist das Potenzial für Streit da.

    Paulus fordert dazu auf, uns willentlich dafür zu entscheiden, den Streit zu beenden. Sonst ist das große Ziel, "Menschen für Jesus zu gewinnen, seinen Namen groß zu machen, ihm die Ehre zu geben", nicht zu erreichen.

    Dafür muss man aber den eigenen Stolz beiseitelassen und sich selbst nicht so wichtig nehmen. Der Streit kann dann – eventuell mit Hilfe eines Dritten – aufgearbeitet werden. So entsteht auch eine tiefe Gemeinschaft untereinander.

  2. Freude pur

    Freut euch, was auch immer geschieht; freut euch darüber, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Und noch einmal sage ich: Freut euch! (Philipper 4,4)

    Kann man Freude "verordnen oder befehlen"? Freude funktioniert doch nicht auf Knopfdruck!

    Jesus zu kennen ist etwas unüberbietbares Großes … Es ist mein tiefster Wunsch, mit Jesus verbunden zu sein. (Philipper 3,8.9)

    Das ist der Schlüssel zur Aufforderung zur Freude. Wenn ich mein ganzes Leben im Bewusstsein seiner Gegenwart verbringe, wird sich mein Handeln, Fühlen und Empfinden verändern. Bei Jesus muss ich nicht so bleiben wie ich bin – ich werde nicht so bleiben ich bin!

    Wenn mich nichts, aber auch gar nichts von Gottes Liebe trennen kann, dann kann ich auch an der Freude festhalten (vgl. Römer 8,38.39).

    In welche Richtung geht mein Blick? In die Zukunft mit vielen möglichen Problemen? Oder auf das, was er mir zu Füßen gelegt hat?

    Ich will auf Jesus schauen, auf die Möglichkeiten, die er hat und auf das, was er uns geschenkt hat. Freut euch in allen Lebenslagen! Das geht nicht von 0 auf 100, aber in kleinen Schritten kommen wir dem Ziel näher.