predigt-2022-07-24

Predigt: Mission, die bleibt – Erhalten, was Gott hält

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Datum: 24.07.22
Bibelstelle: Johannes 15,16
Redner: Dominik Seeger

Zusammenfassung:

Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe. (Johannes 15,16)

In dieser Aussage Jesu stecken vier Ermutigungen:

  1. Erwählt für seine Mission.

    „Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt …“

    Gottes Liebe zu mir geht der Mission voraus: Ich bin geliebt.

    Wir dürfen uns ab und an einen „Heimataufenthalt“ in der Gottes Liebe gönnen und in seiner Liebe bleiben. Auf die Pausentaste drücken und neu die verschiedenen Saiten des Lebens stimmen lassen.

  2. Hingehen ist unsere Mission.

    „… und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht …“

    Mission bedeutet, dass Gott seine Liebe in die Welt hineinbringt. Damit ist jeder Christ auch Missionar – jeweils in dem Alltag, in dem er steht.

    Zum Hingehen gehören drei Dinge:

    • Bewegt von Gottes Liebe
    • Sich auf Neues einlassen
    • Einklinken
  3. Frucht bringen, die Bestand hat, ist nachhaltige Mission.

    „… und Frucht bringt und eure Frucht bleibt …“

    Was bleibt? Was hat Bestand?

    Wenn Missionsprojekte nachhaltig sein sollen, dann müssen sie in einheimische Hände übergeben werden.

    Was tue ich, damit das bleibt, was jetzt ist?

    Langfristiger ist nachhaltiger. Manchmal ist weniger mehr: Weniger Freunde – mehr Tiefe, weniger Aktivitäten – mehr Jüngerschaft.

  4. Bitten wegen einer unfertigen Mission.

    „… damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.“

    Alle menschlichen Projekte sind vergänglich, Gottes Mission ist noch nicht fertig.

    Gottes Mission vollendet Gott. Darum können und sollen wir beten.