predigt_2017-06-04

Predigt: Von nichts kommt nichts

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Datum: 04.06.17
Bibelstelle: Apostelgeschichte 8,26-38
Redner: Hans-Peter Dinter

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Zusammenfassung:

Nur wer hart arbeitet, bringt es zu was. Ohne Fleiß keinen Preis. In der Philosophie bezeichnet man diese Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung als "Kausalitätsprinzip".

"Von nichts kommt nichts …" diese Gesetzmäßigkeit lässt sich auch im Blick auf die Entstehung und Fortführung der Kirche Jesu Christi anwenden. Wenn "von nichts nichts kommt", dann stellt sich die Frage nach der Ursache:

  • Woran liegt es, dass sich die Kirche innerhalb weniger Jahrhunderte, ausgehend von einer kleinen unbedeutenden jüdischen Splittergruppe, zu einer weltweiten Bewegung entwickelte?
  • Woher kommt die Kraft, die Dynamik, die die Gemeinde Jesu durch die Jahrtausende hindurch am Leben erhalten und immer wieder erneuert hat?

In der Apostelgeschichte zeigt sich die Wirkungsgeschichte des Heiligen Geistes:

  1. Der Heilige Geist weckt die Sehnsucht nach einem Leben aus Gott

    Apostelgeschichte 8 berichtet uns von einem Pilgereisenden. Der äthiopische Finanzminister unterbricht seinen Alltag, reist Hunderte von Kilometern nach Jerusalem, um einen Gott anzubeten, den er bisher nur vom Hörensagen kennt.

    Diesen einen Schöpfergott möchte er kennenlernen. Gottes Geist hat in diesem Mann eine Sehnsucht geweckt, die nicht mit Informationen aus 2. Hand gestillt werden kann.

    "Von nichts kommt nichts". Der Glaube ist kein Glückstreffer, wie ein Sechser im Lotto, sondern hat eine Vorgeschichte.

  2. Der Heilige Geist führt zu konkreten Aufgaben

    Philippus war nach Apostelgeschichte Kapitel 6 einer von sieben Diakonen in der Jerusalemer Gemeinde. Er ist keiner, der untätig in einer Ecke hockt und gespannt darauf wartet, dass ihm der Geist Gottes einen Tritt in den Hintern gibt.

    Die Erwartungen an ihn sind groß, er ist sehr beschäftigt – aber er lässt sich unterbrechen. Gott redet zu uns – Lassen wir uns unterbrechen?

  3. Der Heilige Geist schenkt die richtigen Worte

    Auf die Begegnung mit einem Minister wird Philippus kaum vorbereitet gewesen sein. Aber er beschäftigt sich mit der Frage, die den Äthiopier beschäftigt. Er nimmt dessen Fragen ernst. Und Gottes Geist legt ihm die Worte, die gesagt werden müssen, geradezu in den Mund.

    Wer Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus erreichen will, muss zunächst einmal hinhören – und ihre Fragen ernst nehmen.

  4. Der Heilige Geist wirkt das Wunder des Glaubens

    So wie es ein absolutes Wunder war, dass Gott Jesus nach drei Tagen aus dem Grab auferweckte, so ist ein es absolutes Wunder, wenn ein Mensch – der geistlich tot ist – lebendig wird (Epheser 1,19-20).

    Wenn ein Mensch Jesus Christus in seinem Leben aufnimmt und wenn dieser Jesus durch den Heiligen Geist nun anfängt, ein Leben zu erfüllen, zu verändern und zu gestalten – dann ist das ein Auferstehungswunder.

    Wenn Sie glauben könnent, dann ist das ein absolutes Wunder. Gott hat an Ihnen gehandelt – auf wundersame Weise hat er Ihr Herz gewonnen und Ihnen neues Leben geschenkt – Gott sei Dank!

"Von nichts kommt nichts" – Ohne Pfingsten, wären der Glaube und die Kirche eine traurige Angelegenheit. Ohne Pfingsten wäre die Kirche tot. Pfingsten, die Ausgießung des Heiligen Geistes, ist die Ursache für eine gewaltige Bewegung geworden.

Überall auf der Erde werden Menschen von der Sehnsucht nach Gott gepackt und finden zu einer lebendigen Gottesbeziehung.
Bis heute werden Menschen vom Geist Gottes erfüllt, können glauben "und ziehen ihre Straße fröhlich".