predigt_2017-05-21

Predigt: Dienst und Diakonate

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Datum: 21.05.17
Bibelstelle: Apostelgeschichte 6,1-7
Redner: Hans-Peter Dinter

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Zusammenfassung:

Die Gemeinde in Jerusalem platzt aus allen Nähten. Doch mitten in diesen geistlichen Aufbruch hinein macht sich Missstimmung breit: Ein Teil der Gemeinde fühlt sich vernachlässigt und fordert deutlich mehr Zuwendung.

Diese Art der Problematik taucht immer wieder auf in den unterschiedlichsten Gemeindekonstellationen und zu allen Zeiten. Einer kommt immer zu kurz, wird scheinbar übersehen oder an den Rand gedrängt.

Und die Leiter der Gemeinde? Sie fühlen sich wie die Tellerjongleure: Sie erkennen, wie ein Teller gefährlich ins Wanken gerät und – erhöhen die Geschwindigkeit!

Nur, der Erfolg ist von kurzer Dauer – irgendwann wird eine andere Gruppe Ansprüche anmelden, den Jongleuren wird die Puste ausgehen – und die Teller landen allesamt auf dem Boden. Übrig bleiben ein Scherbenhaufen und frustrierte Leiter.

Die Antwort der Apostel auf die Überforderung durch eine ständig wachsende Gemeinde lautete "Aufgabenteilung", "Verteilung der Leitungsverantwortung auf mehrere Schultern".

Weil die Gemeindeleiter ihrer eigentlichen Berufung – nämlich das Wort Gottes zu verkündigen und für die Gemeinde zu beten – nicht mehr gerecht werden können, erfinden sie das "Diakonat":

  1. Diakonie als Berufung

    Diakone und Diakoninnen sind zuerst und vor allem dazu berufen und befähigt, Gott und Menschen zu dienen.

  2. Diakonie als Antwort

    Diakone und Diakoninnen können wir nur sein, weil Christus uns zuerst gedient hat und immer wieder dienen möchte.