predigt_2017-01-29

Predigt: Gott vertrauen

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Datum: 29.01.17
Bibelstelle: Sprüche 3,5
Redner: Klaus Fischer

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Zusammenfassung:

Wieviel Vertrauen bringen wir Gott eigentlich entgegen?

Was tun Sie in Situationen, in denen Sie hilflos "auf dem Rücken" liegen? Warten Sie voller Freude darauf, dass Gott in Ihr Leben tritt und Ihnen wieder auf die Beine hilft? Oder versuchen Sie sich eher zu verstecken?

Gott naht sich uns, er will uns eigentlich helfen, uns aus der Schuldfalle wieder herausführen – und wir suchen das Weite, flüchten vor dem Schöpfer. – Wie oft haben Sie viel zu lange gewartet, bis Sie zugelassen haben, dass Gott mit dem Licht seiner Liebe in eine völlig verfranzte Situation Ihres Lebens hineinleuchten darf?

Jesus – der gute Hirte – nimmt mich so wie ich bin in seine Arme und tut mir Gutes. Lassen wir es doch zu!

Voraussetzung für dieses Gottvertrauen ist, dass wir Kinder Gottes sind, dass wir uns für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Sind Sie ein Kind Gottes? Haben Sie diese lebendige Beziehung zu Ihrem Vater im Himmel?

Falls nicht, lädt Jesus Sie dazu heute ein (Offenbarung 3,20): "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir." Jesus selbst sucht den Weg zu Ihnen und klopft an Ihre Tür an. Er macht sich auf, um Sie zu retten.

Wie lautet Ihre Antwort auf dieses Anklopfen? Hier ist jeder Mensch das erste Mal in seinem Leben aufgefordert, Gott zu vertrauen. Reagieren Sie auf dieses Anklopfen! Lassen Sie den guten Hirten in Ihrem Leben wirken, tauschen Sie altes Leben ein gegen ein neues Leben, das Gott Ihnen schenken will und haben Sie Vertrauen: Jesus wird Ihnen ein guter Hirte sein.

Die Grundlage für jedes weitere Gottvertrauen liegt in der Entscheidung, mit Jesus ein neues Leben zu beginnen.

Gottvertrauen und der gesunde Menschenverstand sind zwei Quellen für unser Handeln, die sich im Grunde nicht widersprechen. Beide sind Gaben, die uns unser Schöpfer mit der Geburt gegeben hat.

Unser Verstand ist gut und wichtig und wir sollen ihn in vollem Umfang nutzen – aber verlassen sollen wir uns auf Gott. In Sprüche 3,5 lesen wir: "Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand."

Egal, wie sicher die Errungenschaften unseres Verstandes auch zu sein scheinen, verlassen wir uns lieber nicht darauf. Lassen wir vor allem nicht zu, dass sie unser Gottvertrauen verdrängen.

Bei manchen Entscheidungen stellt sich die spannende Frage: Folge ich meinem gesunden Menschenverstand oder folge ich Gott?

Der allmächtige Gott stellt Sie vor eine Herausforderung, in der Sie unter normalen Umständen NEIN sagen würden. Es wird sehr oft triftige Gründe dafür geben, nicht das zu tun, was Gott von Ihnen möchte. Hier ist Gottvertrauen gefragt. Wir brauchen den Mut, in kleinen Schritten auf den zu hören, der es besser weiß.

Wenn es Gottes Vorschlag ist, dann folgen Sie ihm – egal wohin, egal was Sie dazu schon haben oder was noch fehlt, egal wie lange es dauern mag, tu Sie es einfach!

So können wir herauszufinden, ob es wirklich um eine Anweisung Gottes geht und nicht ein selbst ausgedachtes "Hirngespinst":

  1. Gebet: anhaltend, wiederholt und HÖREND.
  2. Gespräch: Was sagen meine Glaubensgeschwister dazu?
  3. Gottes Wort: Steht die Aufgabe in Einklang mit der Bibel?