predigt_2016-09-11

Predigt: Die Macht der Worte

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Datum: 05.06.16
Bibelstelle: Jakobus 3,1-12
Redner: Klaus Fischer

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Zusammenfassung:

"Das hätte ich jetzt besser nicht gesagt!" Solche Situationen kennt wohl jeder. Unsere Worte bewirken oft genug nichts Gutes. Oft reden wir, bevor wir denken.

Jakobus beschreibt die Fähigkeit des Redens so (Jakobus 3, 7-10): "Es gelingt dem Menschen zwar, die unterschiedlichsten Tiere zu zähmen – Raubtiere und Vögel, Reptilien und Fische. Sie alle hat der Mensch gebändigt; doch die Zunge kann kein Mensch bändigen. Sie ist ein ständiger Unruheherd, eine Unheilstifterin, erfüllt von tödlichem Gift. Mit ihr preisen wir den, der unser Herr und Vater ist, und mit ihr verfluchen wir Menschen, die als Ebenbild Gottes geschaffen sind. Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch."

Schweigen ist nicht die Lösung. Oft ist es wichtig zu reden. Viele Worte, die gut sind, sind auch gut (Apostelgeschichte 2,40; 15,32).

Was aus meinem Mund herauskommt, ist letztlich ein Spiegel dessen, was in meinem Herzen, in meinen Gedanken vorgeht.

Deshalb geht es nicht darum, unser äußeres Auftreten wie ein Schauspieler zu trainieren.

Sondern es geht darum, mein Inneres in Ordnung zu bringen. Ich sollte es zulassen, dass Gott in meinem Herzen wirkt und das heil macht, was unheil ist. Dann werden verletzende Worte erst gar nicht herauskommen.