predigt_2016-03-13

Predigt: Wozu bin ich? (Leben mit Profil/2)

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Datum: 13.03.16
Bibelstelle: 1. Petrus 1,16-19
Redner: Hans-Peter Dinter

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Zusammenfassung:

Unterschiedliche Aufgabenstellungen – verschiedenartige Bestimmungen – haben entscheidenden Einfluss auf die Art des Profils.

Wozu sind wir da, wenn wir als Leute Jesu unterwegs sind?

Auch wenn wir uns als Christen in dieser Welt wie zu Hause fühlen, können wir unser Benehmen nicht nach deren Maßstäben ausrichten.

Unser Benehmen, unser Verhalten muss nicht den kritischen Blicken unserer Mitmenschen standhalten, sondern dem Blick des lebendigen Gottes. Wer zu Gott gehört, für den gehört sich nicht mehr alles.

Wie verhalten wir uns, wenn unsere moralischen, ethischen Werte nicht mehr gesellschaftlich getragen werden?
Werden wir es halten wie ein Chamäleon? Passen wir uns an die Umgebung an? Und verharren wir in der Schockstarre? Nur nicht auffallen?

Die Tragik bei dieser Art von Schutzverhalten liegt darin, dass eine Kirche, die sich bis zur Unkenntlichkeit auflöst, am Ende in der Bedeutungslosigkeit endet.

Es geht um die Frage nach dem Maßstab. Gott sagt: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." (1. Petrus 1,16/3. Mose 19,2)

Wir werden tatsächlich herausgefordert uns anzupassen. Allerdings nicht an die Maßstäbe unserer Gesellschaft. Die Gemeinde Jesu ist herausgefordert, sich von Gottes Art und Wesen anstecken zu lassen.

Grundlage dazu ist die gute Nachricht Gottes an seine Menschen: "Ich, euer Schöpfer, habe euch losgeeist aus der Bindung an die Sünde. Ihr seid frei, ihr dürft wieder aufrecht gehen und durchatmen."

Der Preis dafür war hoch. Nachdrücklich erinnert Petrus die Christen daran, was es Gott gekostet hat, sie aus der Sklaverei des Bösen zu befreien: "Denkt daran, was es Gott gekostet hat, euch aus der Sklaverei der Sünde zu befreien, aus einem sinnlosen Leben, wie es schon eure Vorfahren geführt haben. Christus hat euch losgekauft, aber nicht mit vergänglichem Silber oder Gold, sondern mit seinem eigenen kostbaren Blut …" (1. Petrus 1,18.19)

Weil als Freigekaufte sind, weil Christus uns befreit hat von allen Machtansprüchen des Bösen, müssen wir dessen Befehlen nicht mehr gehorchen.

Wozu sind wir?

  • Dazu sind wir: Als "der Sünde Abgestorbene" in Christus für Gott zu Leben.
  • Dazu sind wir: In dieser Gesellschaft durch unser Christusprofil den lebendigen Gott zu ehren und sichtbar zu machen.